25. Januar bis 2. April 2018
Esther Hunziker
Vernissage: Mittwoch, 24. Januar 2018, 18.30 Uhr
Presserundgang: Dienstag, 23. Januar, 9 und 12 Uhr
Die in Basel wohnhafte Künstlerin Esther Hunziker (*1969) überlagert in ihren Arbeiten oft scheinbare Realitäten mit realen Scheinwelten und konstruiert ganz eigene, unvorhergesehene Wirklichkeiten. Im Rahmen ihrer ersten grossen institutionellen Einzelausstellung im Kunsthaus Baselland nimmt sie das Thema Science Fiction vergangener Arbeiten erneut auf und verwebt Wissenschaft mit Fiktion auf der Suche nach einem neuen, erweiterten Verständnis von Objekten. Alienation/ Entfremdung bildet dabei das zentrale Thema der Ausstellung. Das englische Wort alien beinhaltet sowohl das Extraterrestrische, Ausserirdische und Ausländische, gleichzeitig aber auch ganz irdische, alltägliche Gefühle wie Fremdheit, Beziehungslosigkeit und Unzulänglichkeit. Begleitend zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation im Mark Pezinger Verlag.

25. Januar bis 2. April 2018
Sehnsuchtsorte / Places of Longing
Vernissage: Mittwoch, 24. Januar 2018, 18.30 Uhr
Presserundgang: Dienstag, 23. Januar, 9 und 12 Uhr
Was können für uns Orte der Sehnsucht sein? Wodurch zeichnen sie sich aus und durch was können sie eine Brüchigkeit erfahren? Was entspricht unserer persönlichen Vorstellung von einem aussergewöhnlichen Tag, einem besonderen Naturerlebnis, paradiesischen Zuständen für uns oder auch andere Lebewesen? Können wir dies im Alltag finden? Auf unterschiedlichste Weise ergründen die ausgewählten Videoarbeiten diese Frage nach einer gesellschaftlichen und individuellen Sehnsucht und einem idealen Ort des eignen Seins. Mit Neuerwerbungen für die Sammlung dotMov.bl und Beiträgen u. a. von Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Max Philipp Schmid, Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger sowie Monica Studer / Christoph van den Berg.

25. Januar bis 4. März 2018
Solo Position: Nicole A. Wietlisbach. Eine Initiative von kulturelles.bl
Vernissage: Mittwoch, 24. Januar 2018, 18.30 Uhr
Presserundgang: Dienstag, 23. Januar, 9 und 12 Uhr
In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung realisiert die in Basel lebende Künstlerin Nicole A. Wietlisbach (*1989) einen neuen Werkkomplex innerhalb der Räume des Kunsthaus Baselland. Präsentiert werden aktuelle Arbeiten, die das Interesse der Künstlerin für Verfremdung und Reduktion zeigen. Im Fokus stehen ihre Auseinandersetzung mit linearen Strukturen in der Natur sowie die Verfremdung alltäglicher Bilder und Gewohnheiten. Landschaft, Kompositionen, Musik, aber auch Zeichnung und Malerei sind dabei wesentliche Elemente. Die «Solo Position» ist ein Wettbewerbsformat, das sich an Künstler/innen der Region richtet und ihnen eine erste Einzelausstellung im Kunsthaus ermöglicht. Auf Initiative von kulturelles.bl wurde der Wettbewerb im Frühjahr 2017 zum fünften Mal öffentlich ausgeschrieben. Mitglieder der Jury waren die Fachkommission Kunst des Kantons Basel-Landschaft und die Direktion des Kunsthaus Baselland.

16. März bis 2. April 2018
angekauft! Neuerwerbungen des Kantons Basel-Landschaft
Vernissage: Donnerstag, 15. März 2018, 18.30 Uhr
Presserundgang: Mittwoch, 14. März, 10.30 Uhr
Auf Initiative des Kunsthaus Baselland werden die Atelierankäufe des Kantons Basel-Landschaft aus dem Jahr 2017 der Künstlerinnen Sabine Hertig (*1982, wohnhaft in Basel, arbeitet auf dem Dreispitz) und Krassimira Drenska (*1947, lebt und arbeitet in Reinach) in den Kabinetträumen vorgestellt und durch weitere Arbeiten ergänzt.

16. März bis 31. Dezember 2018
Vittorio Brodmann. Jahresaussenprojekt 2018 Kunsthaus Baselland
Vernissage: Donnerstag, 15. März 2018, 18.30 Uhr
Presserundgang: Mittwoch, 14. März 10.30 Uhr
Der in Ettingen (BL) aufgewachsene und derzeit in Berlin lebende Vittorio Brodmann (*1987) wird eigens für das grosse Aussenbanner des Kunsthaus Baselland ein Werk entwickeln, das über die Dauer eines Jahres präsent sein wird. Die neue Arbeit wird auf der für ihn typischen narrativen und oftmals an Comicszenen erinnernden Malerei basieren. Das Jahresaussenprojekt wird nun zum fünften Mal vergeben: 2014: Bianca Pedrina, 2015: Kilian Rüthemann, 2016: Matthias Huber, 2017: Daniel Göttin. Es ist ein Format, das insbesondere KünstlerInnen aus der Region eine permanente Präsenz gewähren soll.

20. April bis 16. Juli 2018
Rossella Biscotti
Vernissage: Donnerstag, 19. April 2018, 18.30 Uhr
Presserundgang: Mittwoch, 18. April, 10.30 Uhr
Rossella Biscotti (*1978, lebt und arbeitet in Rotterdam) deckt individuelle Narrativen und deren Beziehung zur Gesellschaft auf und nutzt dazu eine medienübergreifende Montagetechnik aus Film, Performance und Skulptur. Sie erforscht und rekonstruiert obskure Momente aus jüngerer Zeit, häufig vor der Kulisse staatlicher Institutionen. Während sie ihre persönlichen Begegnungen und mündlichen Befragungen zu neuen Geschichten verwebt, hinterlässt auch der Ort ihrer Untersuchungen mitunter seine Spuren an ihren Skulpturen und Installationen. Biscotti hinterfragt die Bedeutung des wiederverwerteten Materials aus einer zeitgenössischen Perspektive und stellt somit eine wahrnehmbare Verbindung zum Jetzt her. Gegenstand ihrer jüngsten Arbeit sind Beziehungen, tragende Strukturen und Verwicklungen.

20. April bis 16. Juli 2018
Rochelle Feinstein
Vernissage: Donnerstag, 19. April 2018, 18.30 Uhr
Presserundgang: Mittwoch, 18. April, 10.30 Uhr
In den vergangenen bald dreissig Jahren hat die gebürtige New Yorkerin Rochelle Feinstein (*1947), ehemals langjährige Professorin für Malerei und Drucktechnik an der Yale University, ein Werk geschaffen, das sich mit den kulturellen und politischen Zusammenhängen der künstlerischen Produktion im Allgemeinen und der Malerei im Besonderen auseinandersetzt. Malerei ist für Feinstein ein antihierarchisches Bemühen um die Frage, was dieses Medium heute gesellschaftlich und kulturell bedeuten kann ohne auf traditionelle Formen dabei beharren zu müssen. Die Einzelausstellung im Kunsthaus Baselland wird ebenso neue Werke der Künstlerin von 2017 und 2018 zeigen, die zusammen mit der Architektur des Kunsthauses einen neuen Werkkomplex ausbilden werden.

20. April bis 16. Juli 2018
Naama Tsabar
Vernissage: Donnerstag, 19. April 2018, 18.30 Uhr
Presserundgang: Mittwoch, 18. April, 10.30 Uhr
Die in New York tätige Künstlerin Naama Tsabar (*1982 in Israel) untersucht verschiedene Orte auf energetische Strukturen hin, die zur Entfaltung von Fantasien beitragen und zugleich vor den Realitäten der Aussenwelt schützen. Mit einem Verweis auf die impliziten Geschlechterrollen und Verhaltenskodizes der Musik- und Clubwelt rückt Tsabar die aggressiven Gesten des Rock ’n’ Roll und dessen Assoziationen mit Männlichkeit und Macht in den Fokus und unterwandert sie. Ihre Arbeiten wirken wie ein Filter für die Dekadenz des urbanen Nachtlebens mit all seinen gefährlichen, verführerischen und subversiven Facetten.

27. August bis 2. September 2018
«Next Generation»
Diplomausstellung Bachelor und Master des Institut Kunst HGK FHNW
Vernissage: Sonntag, 26. August 2018, 14 Uhr
Presserundgang: Freitag, 24. August, 10.30 Uhr
Erneut ist das Institut Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst zu Gast im Kunsthaus Baselland und bietet angehenden Künstlern und Künstlerinnen eine spannende Plattform, um ihre Diplomarbeiten der Öffentlichkeit in einem professionellen Rahmen vorzustellen.

14. September 2018 bis 11. November 2018
BEEHAVE
Vernissage: Donnerstag, 13. September 2018, 18.30 Uhr
Presserundgang: Mittwoch, 12. September, 10.30 Uhr
Die Honigbiene spielt eine zentrale Rolle innerhalb des gesamten Ökosystems. Ausgehend von der aktuellen Diskussion um das Bienensterben und die derzeitige Gefährdung des Tiers entstehen – zum Teil als Reflex auf die Naturwissenschaften – künstlerische Arbeiten, die gesellschaftsrelevante Themen oder auch Prinzipien des Zusammenlebens und -wirkens in diesem Zusammenhang veranschaulichen. Eine Gruppenausstellung, die in Kooperation mit der Fundació Joan Miró in Barcelona entsteht und die Honigbiene als künstlerische Inspirationsquelle vorstellen wird.

25. November 2018 bis Januar 2019
Regionale
Vernissage: Samstag, 24. November 2018, 18 Uhr
Was vor vielen Jahren als Weihnachtsausstellung begann, ist mittlerweile zu einem der grössten grenzüberschreitenden Projekte der Region Basel, Südbaden und Elsass geworden. Achtzehn Institutionen aus dem trinationalen Raum wählen aus mehr als 800 Dossiers regionale Künstlerinnen und Künstler aus, um deren künstlerisches Schaffen zu präsentieren.

Bildmaterial: Gerda Steiner / Jörg Lenzlinger Schlaraffenland, 2014 (Still)