Andrea Blum

Parallel Lives

11.6. —
26.9.2021

BLUM card
Andrea Blum, PEACOCK 2019. Digital collage. Courtesy of the artist and Insitu /Fabienne LeClerc, Paris

Das Werk von Andrea Blum (*1950, USA) ist an der Schnittstelle von Skulptur, Architektur und Design angesiedelt. Seit den 1980er Jahren realisiert sie permanente und temporäre Projekte in Europa und den Vereinigten Staaten. Ihr Schaffen thematisiert das Verhältnis zwischen der sozialen/politischen Sphäre und der privaten/psychologischen Sphäre. Indem sie Humor und Zynismus verquickt, untersucht sie die Bedingungen, die unsere Kultur strukturieren — mal aus nächster Nähe, dann wieder mit etwas Distanz. Auf diese Weise macht sie deutlich, inwiefern wir als Individuen von diesen Bedingungen geprägt sind.

Andrea Blum stellt in Museen, Galerien und anderen Ausstellungsorten aus und hatte zahlreiche Einzelausstellungen, darunter La Conservera Centro de Arte Contemporaneo, SP; Stroom Center for Art & Architecture, NL; Henry Moore Institute, UK; und Le Crestet Centre D'art Contemporain, FR. Blum realisierte besondere Projekte für die 51. Biennale in Venedig, IT; Maison Rouge, Paris, FR; das MUDAM Luxembourg. l'Observatoire, FR; und war der Bühnenbildnerin für die Oper, La Favorite von Donizetti im Auftrag des Theatre des Champs-Elysees in Paris.

Blum erhielt Stipendien der Guggenheim Foundation, der Graham Foundation, Art Matters Inc. und der New York Foundation for the Arts, dem SJWeiler Fund, dem National Endowment for the Arts und wurde vom französischen Kulturminister zur Chevalier, Ordre des Arts et des Lettres, ernannt.

Blum ist Full Professor of Combined Media und Associate Chair of Studio, am Institut für Kunst & Kunstgeschichte am Hunter College, CUNY, und hält häufig Vorträge über das Verhältnis von Kunst und Architektur und die soziale Schnittstelle zwischen beiden.

Für ihre Ausstellung im Kunsthaus Baselland wird Blum den Annex in einen Raum verwandeln, der unsere Verbindung zur natürlichen Welt untersucht, vermittelt durch die Verwendung von Möbeln und Medien im Ausstellungsdesign, in einer Installation mit dem Titel PARALLEL LIVES. Es ist ihre erste Einzelausstellung in der Schweiz.

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein ausführliches Interview mit der Künstlerin und Ines Goldbach.


KuratorIn: Ines Goldbach