Raimund Girke

*1930

Heinzendorf/Niederschlesien

DE

Zeichnung, Skizze,

schnelles Notieren eines Gedankens,

flüchtig und leicht, eine Andeutung nur;

die Hand jagt über das Papier, rhythmisch bewegt,

dokumentiert eben diese Bewegung, hält an, verharrt,

akzentuiert oder lässt weg, unterbricht;

setzt vehement neu an, eilt weiter;

Idee und Ausführung sind eins;

emotionale Erregung schlägt sich unmittelbar nieder im

Schreiben, im Zeichnen.


Frankfurt am Main, 1985
aus: Raimund Girke, Texte 1960–1995, Kunsthaus Zug, 1995


*1930 in Heinzendorf/Niederschlesien, †2002 in Köln

1951-1952 Studium an der Werkkunstschule Hannover
1952-1956 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
1966-1971 Dozent an der Werkkunstschule Hannover
1971-1996 Professur für Freie Malerei an der Hochschule der Künste Berlin


raimundgirke.com


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